Fünf Fragen am Fünften...


... stellt Nic von Luziapimpinella sich selbst und auch an uns.
Bei den Fünf Fragen am Fünften/März habe ich es endlich geschafft mit einzusteigen. Lese ich doch selbst sehr gerne Persönliches über andere. Ich wünsche euch viel Spass beim Lesen!

 Wenn du ein Gericht zum Essen wärst, was wärst du dann?

Vermutlich ein leichtes, mediterranes 3-Gänge-Menü. Italienisch. Von ganz unten aus dem Süden.  Warum 3 Gänge?
Na weil ich mich so überhaupt nicht auf eine einzige Speise festlegen kann. Als Viel- und Gernfraß bekannt, liebe ich verschiedenste Geschmacksrichtungen und ihre Feinheiten.

Ob afrikanische Matooke mit Bohnen, asiatische Currys, Steak mit Süßkartoffelpürree, Sushi, Momos, österreichische Schmankerl, spanische Tapas oder mediterraner Fisch mit Gemüse. Für Nahrungsmittel kann ich mich richtig begeistern. Der samstägliche Einkauf auf unserem Biobauernmarkt oder die eigene Ernte aus dem Garten bescheren mir, ohne Schmarrn, ein Glücksgefühl.

So gar nicht klappts mit fettigem Zeugs und Hefe. Auch wenn ich immer wieder schwach werde. Durch eine Histaminunverträglichkeit verbringe ich dann die Nächte danach mit schlechtem Gewissen und allen möglichen Zuständen. Na bumm, jetzt habe ich Hunger!


Welches Buch oder welche Bücher liebst du so sehr, dass du es / sie mehr als einmal gelesen hast?

Reiseberichte und schwarzhumorige Romane sind da ganz weit vorne. Wobei ich, wenn ich ehrlich bin, schon seit Jahren kaum ein Buch mehrfach gelesen habe. Aus Zeitmangel. Und weil ich ein Mensch bin, der viele Dinge oft kein zweites Mal auf dieselbe Weise tun mag. Wenn ich kann gehe ich auch nicht den selben Weg zurück sondern nehme einen kleinen Umweg für mehr Rundgang in Kauf.

 

Entschuldigst du dich zu oft?

Hm. Ich denke nicht. Außer in Gedanken. Ich bin ein großer Grübelmeister und entschuldige mich in Gedanken sehr oft, wenn ich ein schlechtes Gewissen irgendjemandem gegenüber habe. Oft sind das eher belanglose Dinge, die mir nachhängen, die für andere vermutlich von gar nicht so großer Bedeutung sind, die ich aber für mich gerne perfekter abgeschlossen hätte. Da drehen sich dann so unleidige Entschuldigungshadereien in meinem Kopf. Mich direkt zu entschuldigen fällt mir, gerade bei Menschen die mir wichtig sind, mittlerweile viel leichter. Ich bin ein harmoniesuchender Mensch und halte Spannungen sehr schlecht aus.

Wann und über was hast du das letzte Mal laut gejubelt?

Laut gejubelt. Hm. Als das Osso Bucco aus dem Rohr kam, gestern. Als es dicke Flocken geschneit hat, nach Weihnachten und wir mit der Rodel den Berg runtergeschossen sind. Als der Kleinkrawallo zum ersten Mal alleine mit dem Schilift gefahren ist. Ach, ich juble recht oft. Auch gerne laut und über die kleinen Dinge des Lebens. Viel schöner finde ich aber noch den inneren Jubel über Herzensangelegenheiten. Der oft leiser ausfällt, intimer, aber dafür von den Haaren bis zu den Zehenspitzen strömt und einen für kurze Zeit ganz leicht werden lässt.


Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wo würde deine nächste Reise hingehen und wie würde sie aussehen?

Dann wäre das Leben wohl ab jetzt die Reise. Mit Boot und Bus durch Europa. Später weiter nach Lust und Laune. Mit meinen Männern. Einfaches Leben, reduziert auf das Wesentliche und mit ganz viel Natur und Zeit für Entdeckungen. Ab und an ein schönes Landhaus oder eine Hütte, irgendwo im Nirgendwo, mit Blick in die Ferne oder Terrasse am Wasser. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, dann wäre die Zeit gemeinsam mit meinen Lieblingsmenschen und das Erobern der Welt mein höchster Genuss.
Und ganz wichtig: ein Nachhausekommen zwischendurch. Das macht das Reisen schlussendlich noch viel reizvoller.


Puh, auf der Suche nach passenden Bildern aus dem Archiv habe ich mich jetzt aber ordentlich verzettelt. Knapp aber doch schremme ich noch am 5ten in die Zielgerade.

Habts fein ihr Lieben,
Anna




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