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Dira


Frauen unter sich, das kann schon mal echt anstrengend werden. Gruppentechnisch. So wenig ich Schubladen mag, so muss ich zugeben es dennoch immer und immer wieder in verschiedenen Konstellationen erfahren zu haben. Gezicke, Gemaule, Neid und Mißgunst. Ich schließe mich da auch gar nicht aus. Denn jeder war schon mal in einer Situation, in der er sich hinreissen hat lassen voreilig zu urteilen, in der er sich der Tratscherei hingegeben hat. Na?! Wer wäscht sich in Unschuld? 

das gewisse Etwas


Schlicht mag ich.
Und trotzdem hatte ich diesmal das Gefühl mein Slub nach de Schnitt von der wilden Matrossel braucht da noch was.
Ein I-Tüpferl, das es zu etwas Besonderem macht.

Hip, Hip, Hipster...


Hipster sind die, die so richtig einen auf suburban machen, ihre Klamotten mörder individuell auswählen, die Trends setzen und nicht mit dem Mainstream schwimmen, die man oft auch an auffallenden Brillen, oder ausladendem Bartwuchs ohne religiösen Hintergrund erkennt.

vom Schmerz


Grief is like the ocean,
it comes in waves,
ebbing and flowing.
Sometimes the water is calm, 
and sometimes it is overwhelming.
All we can do is learn to swim.
Vicky Harrison

Warnung! Dieser Text enthält Zeilen, die sich um Verlust und Trauer drehen und eventuell schlechte Erinnerungen und Gefühle triggern könnten. 
Ich habe diesen Text schon seit fast 2 Jahren hier auf meinem Desktop. Die Geschichte ist also nicht mehr taufrisch, aber dennoch genauso nah und emotional wie zu dem Zeitpunkt als Teile davon geschrieben wurden. 

Herbst bei uns


Herbst im Hause Krawallo.

Das bedeutet neben den sich bunt verfärbenden Blättern, ungewohnt frischer Luft, dem Wind oder auf Österreichisch "dem Blasius" *lach* und dem immer mehr schwindenden Tageslicht, bei uns auch noch einiges mehr.

Herbst bedeutet Stricksocken von Oma - meist aus verschiedenfärbiger Farbverlaufswolle.
Herbst bedeutet aber auch absolute Versuppung. Wenn kalt wird wird hier alles püriert, was sich nicht bis drei aus dem Gemüsefach retten konnte.
Jeder Herbst wirft die Frage danach auf, ob es denn dieses Jahr neue warme Schuhe für mich geben soll. Meist bleibts bei den Uraltwaldviertlern, die schon seit 10 Jahren beste Dienste leisten.
Dieses Jahr könnte es endlich soweit sein... mal sehen. 

Der erste Temperatursturz führt immer auch zu einem Grummeln meinerseits über die bescheuerte Bauweise unserer Siedlungswohnungen. in denen es, mangels Kamin, keine Chance auf eine Feuerstelle in der Wohnung gibt.


Herbst im Hause Krawallo bedeutet Maronibraten mit Freunden, Drachensteigenlassen, Zwiebellookspaziergänge und Blätterhaufenschlachten und Lust auf Sauna und Lagerfeuer. Und irgendwie bringt jeder Herbst auch ein wenig muckeliges Einbauen zuhause mit sich.
Kurz. Ich mag den Herbst. 

Auch die Klamotten im Schrank ändern sich ein wenig. Werden langärmelig, kuscheliger und wärmer. Die Farbtöne erdiger und oft auch gedeckter.
Wie mein neues Kleid, ein Frollein Matrossel, aus dem "Autumn Forest" Sweat in smaragd von Lila Lotta. Mit eigens gebundenem Herbstkränzchen fürs Haar.


Erst war ich unsicher ob mir der Stoff zu trachtig rüberkommen könnte in Verbindung mit diesem Kleiderschnitt und den "verpaspelten" Teilungsnähten. Aber nein, ich finds gut.

Die Hirsche sind einfach echt humorvoll illustriert, die Farben absolut harmonisch herbstlich.
Dieser "Autumn Forest" ist ein Sommersweat, der sich aufgrund eines eingearbeiteten Modalanteils ganz geschmeidig anfühlt. Er fällt also trotz seiner Dicke ganz toll und hält gleichzeitig wunderbar warm.

Passend dazu habe ich aus den Restückln des Stoffes noch Handschuhe genäht.
Ein kleiner Lederknopf mit Hirschmotiv, den ich im Knopfladen entdeckt habe, gibt dem ganzen noch ein kleines Tüpfelchen Eleganz.




Stoff: "Autumn Forest" aus der Forest Kollektion von Lila Lotta bei Swafing
Schnitt: "Frollein Matrossel" und "Schneehase" von "die wilde Matrossel"
Verlinkt bei RUMS - Rund ums Weib am Donnerstag

Wie ist das bei euch? Mögt ihr den Herbst? Verbindet ihr damit ganz spezielle Dinge und Familienrituale?

Habts fein,
Anna



Alles hat seine Zeit


Alles hat seine Zeit. 
Sagt man oft.
Und dieser Ausdruck geht mir in letzter Zeit immer wieder durch den Kopf.
Letztes Kindergartenjahr, erste Gedanken an den Schulbeginn im nächsten Herbst.
In manchen Phasen hatte ich das Gefühl die Zeit steht. Das waren oft harte, zähe Phasen, in denen man sich etwas Bewegung und Fortschritt ersehnte.

Und dann gibt es Zeiten wie jetzt, an denen ich plötzlich aufschrecke und mir bewusst werde, wie groß du schon bist. Dann freue ich mich dich zu beobachten, in deiner wachsenden Selbständigkeit und gleichzeitig möchte ich den Zeitlupenknopf drücken, um die unbeschwerte Kinderzeit zu verlängern.

Von großen Kränzen und kleinen Blättern...


"Ich bin auf der Suche nach Ihren schönsten Herbstblüten" ...
Die Blumenhändlerin schaut mich an als wäre ich nackt in ihrem Laden erschienen. "Herbstblumen?! Es ist doch Frühling..."
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